Tai Chi

Tai Chi ist ein Element der Traditionellen Chinesischen Medizin. Mit entspannenden Bewegungsübungen soll das Ziel der Harmonie zwischen Körper, Geist und Seele erreicht werden.

Die leicht zu erlernenden Bewegungsabläufe des Tai Chi stärken Muskeln und Gelenke. Im Mittelpunkt steht die Stärkung der Rückenmuskulatur und damit eine Entlastung der Wirbelsäule.

Die sanften und fließenden Bewegungen vermitteln dem Übenden eine neue Dimension der Körpererfahrung. Der Körper wird aus einem anderen Blickwinkel wahrgenommen und es ist möglich, lang eingeschlichene Haltungsfehler sanft zu korrigieren. Kopf- und andere Schmerzen, die aus diesen Haltungsfehlern resultierten, werden gelindert.
Während dieser Übungen wird eine tiefe Bauchatmung praktiziert. Diese Art der Atmung dient nicht nur der Entspannung, sie wirkt auch positiv auf das Kreislaufsystem des Menschen.

Die ruhige Atmung und die sanften Bewegungen des Tai Chi rufen eine tiefe Entspannung hervor. Damit geht Hand in Hand eine innere Ausgeglichenheit und Gelassenheit. Die Harmonie der Bewegungen findet den Weg in das gereizte Nervensystem des modernen Menschen. Mit Tai Chi kann Stress abgebaut werden. Die chinesische Kunst der Entspannung wirkt gegen die tägliche Reizüberflutung mit sanfter Ausgeglichenheit.

Die Bewegungen sind auch für sportliche Einsteiger und ältere Menschen geeignet. Denn auch Anfänger werden von den leichten Bewegungen nicht überfordert.

Tai Chi Übungen beinhalten acht Grundhaltungen für die Hände und fünf Grundformen für die Körperhaltung. Mit dieser meditativen Bewegungskunst wird die Gesundheit gefördert und die eigene Energie zum Fließen gebracht.

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