Schlupflider
Von Dr. med. fit. Beauty | 1. Februar 2009 | Kategorie: AugenAls erstes hinterlässt das Alter seine Spuren rundum die Augenpartie, da dort die Gesichtshaut halb so dünn ist wie im Rest des Gesichts. Krähenfüße und Lachfalten entstehen genauso wie Schlupflider. Doch nicht alle Menschen leiden an der überschüssigen, herunterhängenden Haut über dem Lid, denn Schlupflider sind zu großen Teile eine Frage der Veranlagung. Verstärkende Faktoren der Krankheit sind eine ungesunde Lebensweise, die Rauchen und Übermüdung beinhaltet.
Schlupflider ist anatomisch gesehen das Erschlaffen des Bindegewebes am Lid, das unter der Fettschicht der Haut liegt. Der Muskel am Lid erschlafft bei den Betroffenen und lässt den Blick müde und schlaff wirken. Bei extremen Fällen können die Patienten nur ein eingeschränktes Blickfeld wahrnehmen.
Viele Betroffene entscheiden sich für eine Lidkorrektur / Lidstraffung, eine operativer Eingriff durch einen plastischen Chirurgen. Bei diesem Vorgang wird überschüssiges Fettgewebe rund um das Auge entfernt und das Bindegewebe darunter gestrafft, um späteren Schlupflidern vorzubeugen. Die Operation erfolgt in den meisten Fällen aus ästhetischen Gründen und muss vom Patienten selbst getragen werden – d.h. nicht einmal die private Krankenversicherung zahlt solche Behandlungen.
Wer sich keiner Operation unterziehen möchte, kann versuchen mit cleveren Schminktricks die Schlupflider zu überlisten. Beim Schminken der Schlupflider wird das Lid über dem Auge hell betont und mit farblichen Kontrasten optisch modelliert. Eine tiefschschwarze Linier umrandet das bewegliche Lid und wird nach oben auslaufend verwischt. Auf dem Knochen zieht ein heller Pastellton die Aufmerksamkeit auf sich.