Oberschenkelstraffung

Mit steigendem Lebensalter missfällt zunehmend vielen Frauen die Form ihrer Oberschenkel, bei welchen Erscheinungen auftreten, welche in ihrer Gesamtheit volkstümlich Reiterhose genannt werden. Hinzu kommt ein glorifiziertes Schönheitsideal der Medien, welche perfekte Oberschenkel als die Grundlage wahrer Schönheit suggerieren. Es kommt deshalb immer öfters zum Wunsch der Frauen einer Oberschenkelstraffung. Im folgenden Text wird deshalb auf den Themenkomplex Oberschenkelstraffung eingegangen.

Die eigentliche Operation wird unter Vollnarkose durchgeführt. Ein stationärer Krankenhausaufenthalt ist deshalb meist unumgänglich. Es handelt sich hierbei um eine reine Straffung, welche keine Absaugung oder Entfernung von Fettgewebe impliziert. Hierzu werden gezielt Hautlappen entfernt und die nun aufgerissene Haut mit feinen Nähten zusammengenäht. Eine verstärkte Blutung während dieses Eingriffs wird durch die Verabreichung entsprechender Mittel reduziert. Die Gesamtdauer dieses Eingriffs liegt in der Regel zwischen 1 bis 3 Stunden. Insgesamt gibt es 3 mögliche Verläufe für die Hauptschnittstellen. Diese variieren je nach der spezifischen Problemzone und dem genauen Ergebnis, welches erzielt werden soll.

In diesem Zusammenhang existieren natürlich Vor- und Nachteile, welche nun genannt werden sollen. Der Vorteil ist zweifelsohne eine kosmetisch positive Straffung des Oberschenkels, welche keine hängenden Hautpartien mehr offenbart. Darüber hinaus folgt diesem oftmals eine Stimmungsaufhellung, da die Frau sich wohler in ihrer Haut fühlt und schlicht an Selbstbewusstsein gewinnt. Die Nachteile wiegen allerdings auch relativ schwer, weshalb die Durchführung einer OP wohl überlegt sein sollte. So entstehen zunächst Narben, welche ohne Verdeckung leicht ersichtlich sind. Diese können zwar auch wiederum in einer Schönheitsoperation entfernt werden, eine Garantie für die Wirksamkeit einer solchen Operation gibt es allerdings natürlich nicht. Des Weiteren sind die natürlichen Risiken einer jeden Vollnarkose zu nennen, welche unabhängig von der eigentlichen Operation auftreten können. Zudem ist eine Nachbehandlung notwendig, welche nicht nur unbequem, sondern auch gefährlich ist. So muss während der Nachbehandlung zunächst auf eine Art Stützstrumpf zurückgegriffen werden, welche circa 6 Wochen lang getragen werden müssen. Zudem kann es bei den nun bestehenden Narben zu entzündlichen Reaktionen kommen, was die Konsultation und die Behandlung durch einen Dermatologen unumgänglich macht. Des Weiteren hält diese Straffung natürlich nicht ein Leben lang an. Vielmehr ist mit einem kontinuierlichem Nachlassen des Straffungseffekts zu rechnen, wobei nach etwa 10 Jahren der ursprüngliche Zustand erreicht ist.

Eine Oberschenkelstraffung ist demnach eine reine Schönheitsoperation, welche keine gesundheitlichen Vorzüge mit sich bringt. Vielmehr existieren auch in der Nachbehandlung zahlreiche Einschränkungen und Risikofaktoren. Der optischen Aufwertung und dem gehobenen Selbstwertgefühl sind all diese negativen Aspekte wohlüberlegt entgegenzustellen, damit die Freude über diese Operation keine späteren Ernüchterung weicht.

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