Busen-OP | Arten und Methoden im Überblick

Kaum eine Frau ist mit ihrer Oberweite zufrieden. Vielen Frauen hätten gerne größere Brüste, andere leiden unter der großen Oberweite und deren Folgen (Rückenschmerzen und dergleichen) und wieder andere wünschen sich straffere Brüste.

Es gibt verschiedene Arten von Brustoperationen – ob Brustvergrößerung, -verkleinerung oder -straffung, heutzutage ist fast alles möglich.
Im Rahmen eines ausführlichen Beratungsgespräches erläutert die Patientin ihre Situation und bespricht mit dem Arzt die möglichen Schritte. Bei einer Brustvergrößerung werden verschiedene Implantate begutachtet und im Endeffekt das Implantat ausgewählt, das der Patientin am ehesten entspricht.

Welche Arten der Busen-OP gibt es?

a) Brustvergrößerung:
Ideal für Frauen, die mit der Größe ihrer Oberweite ein Problem haben. Zu kleine Brüste verursachen in Einzelfällen sogar ernst zu nehmende psychische Probleme, die soweit gehen, dass sich die Betroffene nicht mehr als Frau fühlt. Deshalb kann hier chirurgisch nachgeholfen werden.
Die Implantate können auf verschiedene Weise eingeführt werden: Entweder über die Achselhöhle, die Brustumschlagsfalte oder sogar durch einen Brustwarzenrandschnitt. Je nach Geschmack werden die Implantate unter oder auf den Brustmuskel unter die Brustdrüsen platziert – das Ergebnis unterscheidet sich vom Aussehen her. Eine Brustvergrößerung wird unter Vollnarkose oder im Dämmerschlaf durchgeführt und dauert in der Regel ein bis zwei Stunden. Nach der Busen-OP empfiehlt es sich in der Klinik zu übernachten und danach mindestens drei Monate einen Sport-BH mit Bandagen zu tragen, damit das Ergebnis optimal ausfällt und es zu keinen Komplikationen kommt.

b) Brustverkleinerung:
Nicht nur zu kleine, sondern auch zu große Brüste können die Lebensqualität beeinträchtigen. Zu schwere Brüste verursachen durch ihr Gewicht lästige Rückenschmerzen, außerdem gibt es auch Frauen, die sich für ihre zu großen Brüste schämen. Hier kommt die Brustverkleinerung ins Spiel. Bei der Operation wird ein Teil des Brustgewebes und/oder Drüsengewebe entfernt. Außerdem wird die Brustwarze nach oben versetzt, um die Form der Brust zu verbessern. Auch die Brustverkleinerung wird unter Vollnarkose durchgeführt. Der Unterschied zur Brustvergrößerung ist, dass man bereits etwa vier Wochen nach dem Eingriff leichten Sport betreiben kann.

c) Bruststraffung:
Besonders bei älteren Damen oder auch nach Schwangerschaften kann die Haut Elastizität verlieren und die Form der Brust durch die Schwerkraft beeinträchtigt werden. Bei Patientinnen, die mit der Größe ihrer Brust prinzipiell zufrieden sind, wir die Brust nur gehoben, um ihr wieder ein jugendlicheres Aussehen zu geben. Wenn Patientinnen klagen, dass auch das Volumen ihrer Brüste nachgelassen hat, kann man zusätzlich ein Implantat einsetzen, um gleichzeitig die Größe der Brust zu steigern. Bei der Bruststraffung an sich, wird überschüssige Haut entfernt und die Brustwarze an ihre ursprüngliche Stelle zurückversetzt.