Bauchstraffung
Von Dr. med. fit. Beauty | 8. Dezember 2009 | Kategorie: Bauch |Ein schöner straffer Körper ist etwas, was wohl kaum jemand ablehnen würde. Doch eine durchtrainierte Figur bekommt man nicht einfach so geschenkt, man muss meist hart dafür trainieren, selbst wenn man eigentlich normalgewichtig ist. Schlanke Beine sehen eben gleich doppelt so gut aus, wenn sie richtig durchtrainiert und definiert sind.
Menschen, die unter Übergeweicht leiden, haben es da gleich doppelt schwer. Sie müssen nicht nur ihr Gewicht reduzieren, sondern das übrige Gewebe auch gleichzeitig noch straffen. Das ist gar nicht so einfach, denn wenn die Haut sich erst einmal ausgedehnt hat, zieht sie sich nicht mehr so schnell zusammen. Schnelles Abnehmen ist in dieser Hinsicht also gar nicht so ratsam, da sonst große Hautlappen zurückbleiben können, die sich von selbst nie mehr zurückbilden. Langsames Abnehmen über Monate hinweg gibt der Haut dagegen Zeit, sich allmählich an den kleineren Körperumfang zu gewöhnen. Jedenfalls muss bei einer langfristigen Gewichtsabnahme, eine spezielle Diät eingehalten werden. Besser natürlich, wenn die Ernährung komplett umgestellt wird.
Für viele Übergewichtige, die mit einer strengen Diät sehr viel abgenommen haben, sind diese Tatsachen natürlich überaus frustrierend. Schließlich hat man sich nicht so lange gequält, um jetzt mit Haut- statt mit Fettschürzen herumzulaufen. Aus ästhetischer Sicht ist keine der beiden Alternativen vorzuziehen. Eine Bauchstraffung kann dafür sorgen, dass der Abnehmerfolg auch tatsächlich einer wird. Die überschüssige Haut wird einfach weg geschnitten, so dass der Bauch so flach ist, wie er nach der strengen Diät eigentlich sein sollte.
Patienten, die unter großen Hautschürzen leiden, sollten sich darüber im Klaren sein, dass der Eingriff bei großen Hautmassen sehr schwierig wird. Schließlich muss sich der Chirurg erst Stück für Stück vorarbeiten und immer ein bisschen mehr Haut wegnehmen. Manchmal muss in solch einem Fall auch zweimal operiert werden, da der behandelnde Arzt erst sehen möchte, wie sich das Gewebe entwickelt, wenn es abheilt.
Bei einer Bauchstraffung wird meist im oberen Schambereich geschnitten, damit die Narbe später auch im Bikini oder der Badehose nicht sichtbar ist. Für den Partner oder die Partner werden die Überbleibsel des Eingriffs natürlich trotzdem sichtbar sein, selbst wenn die Wunde gut verheilt.
Eine Bauchstraffung wird immer unter Vollnarkose durchgeführt. Patienten sollten alle Angaben zur bisherigen Krankheitsgeschichte gewissenhaft beantworten, damit der Anästhesist das Narkosemittel nach bestem Wissen auswählen und dosieren kann. Nach der Operation kann es teilweise zu Entzündungen der Narbe kommen, auch Thrombosen sind nicht selten. Wird bei der Operation ein Hautnerv durchtrennt, so wird diese Stelle taub, man kann dort nichts mehr fühlen. In jedem Fall lassen sich Komplikationen bei der Bauchstraffung vermeiden, indem man sich für einen renommierten Arzt entscheidet und die Operationsnarbe sorgsam und pfleglich behandelt.