Bauchdeckenstraffung

Eine Bauchdeckenstraffung ist eine so genannte “Schönheitsoperation” und fällt in den Bereich der plastischen Chirurgie. Viele Menschen haben durch zu schnelles Abnehmen, Schwangerschaft oder andere Umstände einen überhängenden Bauchlappen (die gefürchtete “Fettschürze”) - meist reines Fettgewebe. Dies sieht leider nicht besonders ästhetisch aus, wofür sich betroffene Personen meist schämen (was sogar zu psychischen Problemen und Abbrechen der sozialen Kontakte führen kann). Außerdem behindert ein überhängender Bauchlappen den Alltag. In manchen Fällen hilft eine einfach Fettabsaugung. Doch wenn die Haut schon zu gedehnt ist, bringt nur eine Bauchdeckenstraffung ein zufriedenstellendes Ergebnis. Bei diesem chirurgischen Eingriff werden Haut und Fettgewebe zwischen Nabel- und Schambereich entfernt und die Bauchhaut verkürzt und somit gestrafft.
Während der Operation ist der Patient in Vollnarkose; der Eingriff dauert etwa zwei bis vier Stunden. In der Regel bleibt der Patient nach der Operation bis zu zehn Tage in einer Klinik. Für weitere sechs bis acht Wochen sind körperliche Anstrengungen (Sport, Heben von schweren Lasten) verboten.

Vorteile der Bauchdeckenstraffung
Durch diesen Eingriff bekommt die betroffene Person eine deutliche schönere Körperkontur und dadurch wieder mehr Selbstbewusstsein. Soziale Kontakte werden wieder aufgebaut und der Patient fühlt sich wieder wohler in seiner Haut. Außerdem werden das Risiko für Bauchwandbrüche und auch die Bildung von Ekzemen unter der Fettschürze (hervorgerufen durch das dort herrschende feuchtwarme Milieu) verringert. Durch die verbesserte Beweglichkeit entsteht auch der Anreiz wieder mehr Sport zu betreiben und somit seiner Gesundheit etwas Gutes zu tun und vielleicht sogar weiter (gesund und nicht zu schnell) abzunehmen.

Welche Risiken gibt es?
Leider gibt es auch bei der Bauchdeckenstraffung - wie bei jedem anderen größeren medizinischen Eingriff - Risiken. Durch den enormen Zug am Gewebeanteil werden Schmerzen verursacht. Diese sollten jedoch im Laufe der Tage nach dem Eingriff von selbst verschwinden. Ein möglicher Spannungszustand - der auch als störend empfunden werden kann - verbleibt unter Umständen jedoch noch einige Wochen. Weitere Risiken nach einer Bauchdeckenstraffung sind Nachblutungen, Entzündungen, Wundheilungsstörungen, sowie überschießende Narbenbildung. Dadurch kann auch das ästhetische Ergebnis beeinträchtigt werden. In Einzelfällen können Operationswunden wieder aufgehen und auseinanderklaffen, sodass sie neu vernäht werden müssen. Außerdem kann sich in der Wundhöhle Flüssigkeit ansammeln oder Blutgerinsel entstehen. Aufgrund dieser Risiken ist es sehr wichtig, dass man die Anweisungen des Arztes befolgt und auf erhöhte Hygiene achtet (was aber nicht heißt, dass man frische Wunden waschen soll). Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten, um die Risiken so gering wie möglich zu halten.

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