Augenlifting
Von Dr. med. fit. Beauty | 15. April 2008 | Kategorie: Augen |Die Augen spiegeln unser Befinden wieder, und geben dem Gesicht den besonderen Ausdruck. Durch Alterung der Haut um die Augen herum, sowie durch unproportionale Fettansammlungen kann sich der gesamte Gesichtsausdruck verändern, und aus einem strahlenden Gesicht kann ein trauriger Gesichtsausdruck entstehen.
Beim Augenlifting werden Strukturen um das Auge, wie die Augenlider oder die Tränensäcke korrigiert. Besonders die Lidstraffung spielt eine große Rolle, um die Partie um das Auge herum strahlender und jünger erscheinen zu lassen.
Bei der Oberlidstraffung wird mit einem Skalpell ein kleiner Schnitt auf dem oberen Lid ausgeführt, und überschüssiges Gewebe entfernt. Einige Kliniken haben das Skalpell durch ein Lasergerät ersetzt. Zusätzlich werden oftmals die kleinen Muskeln auf dem Oberlid gestrafft, und überschüssiges Fettgewebe entfernt. Die Narbe verläuft in der Lidfalte und läuft zum äußeren Augenring. Dadurch ist sie nach der Wundheilung kaum sichtbar.
Die Unterlidstraffung erfolgt ähnlich, nur dass der Schnitt unterhalb des unteren Lides ist. Auch hier verläuft die Narbe fließend nach außen, und ist nach der Wundheilung fast verschwunden. Lidstraffungen am unteren Lid sind oftmals verbunden mit einer Korrektur der Tränensäcke, in denen das mit Lymphflüssigkeit gefüllte Fettgewebe ganz oder teilweise entfernt wird. Diese Operationen werden unter örtlicher Betäubung durchgeführt, wobei oftmals der Patient zusätzlich noch Beruhigungsmittel bekommt. Mit einem feinen Faden oder einem Spezialpflaster wird nach der Operation die Narbe verschlossen.
In den ersten Tagen nach dem Augenlifting sollte die Wunde gekühlt werden, um Schwellungen zu verringern. Waschungen oder Eincremen sollten besonders in den ersten Wochen nach der Operation sehr schonend um die Augenpartie erfolgen, damit die Narben kaum sichtbar verheilen.
In seltenen Fällen können Nachblutungen auftreten. Zur Vorbeugung von Entzündungen bekommen die Patienten nach der Operation Antibiotika. Gegen eventuell auftretende Schmerzen helfen Schmerzmittel.
Wundheilungsstörungen treten bei Einhaltung der Hygienestandards eher sehr selten auf.
Nach ca. 2 Wochen sind alle Narben verheilt und die Behandlung ist abgeschlossen.