Augenlasern statt Kontaktlinsen oder Brille - Voraussetzungen, Möglichkeiten, Methoden
Von Dr. med. fit. Beauty | 17. Dezember 2008 | Kategorie: Aktuell im Blickpunkt, Augen |Sehbeeinträchtigungen lassen sich dank neuster Technik nicht nur mehr mit einer Brille oder Kontaktlinsen korrigieren, sondern auch mittels Augenlaser. Mit einem Augenlaser ist es möglich verschiedene Arten von Weit- bis Kurzsichtigkeit oder eine Verkrümmung der Hornhaut zu behandeln.
Durch die Therapie mit dem speziellen Augenlaser wird das Tragen von anderen Seehilfen für den Patienten in Zukunft nicht mehr erforderlich sein. Inwieweit allerdings eine Behandlung mit dem Augenlaser machbar ist, ist abhängig von individuellen Faktoren eines jeden einzelnen Patienten. Abzuklären sind diese Punkte in einer umfangreichen ärztlichen Beratung, sowie einer anschließenden Voruntersuchung. Grundvoraussetzung ist die Volljährigkeit des Patienten, sowie keinerlei Erkrankungen, wie zum Beispiel der Grüne oder Graue Star oder eventuelle Störungen der Durchblutung im Augenbereich. Für den Behandlungserfolg entscheidend ist eine Änderungen der Dioptrie in den letzten Jahren um maximal 0,5. Sind neben diesen Anforderungen auch die Größe der Pupillen und die Hornhautdicke in Ordnung, so steht einer Augenlaserbehandlung nichts im Wege.
Wer sich für eine Augenoperation mit dem Laser entscheidet, dem stehen diverse Methoden zur Korrektur von Kurz- und Weitsichtigkeit zur Auswahl. Derzeit modernstes und sicherstes Verfahren ist die Femto-Lasik. Dabei wird eine Lamelle von der Hornhaut mit einem Femtosekundenlaser abgetrennt und die Hornhaut geschliffen, ehe sie wieder zurückgeklappt wird. Empfehlenswert ist dieses Verfahren bei Werten von bis zu +3 Dioptrien bei weitsichtigen und -6 Dioptrien bei kurzsichtigen Patienten.
Zweites Verfahren ist die „Laser epitheliale Keratektomie“, auch bekannt als “Lasek“. Nach Verschiebung der oberen Hornhaut und lösen der darunter befindlichen Schicht wird die Hornhaut mit einem speziellen Laser geschliffen, ehe die Deckschicht wieder zurückgeschoben wird. Empfohlen ist diese Methode für kurzsichtige Patienten bis -6 Dioptrien.
Drittes Verfahren ist der „Photorefraktiven Keratektomie“ das bei Fehlsichtigkeitskorrekturen zum Einsatz kommt. Nach einer Betäubung wird hier die oberflächliche Hornhaut entfernt und anschließend ähnlich wie bei der “Lasek”-Methode durch Augenlasern neu geformt.