Armplastik
Von Dr. med. fit. Beauty | 17. August 2009 | Kategorie: Arme |Die Armplastik ist eine Methode der plastischen Chrirurgie. Sie ist vor allem dann angezeigt, wenn es infolge von Alterserscheinungen bzw. Gewichtszunahme undr Gewichtsabnahme zu einer deutlichen Erschlaffung der Haut eines Armes gekommen ist. Diese Hauterschlaffung kann auch von Fettzuwachs und Fetteinlagerungen begleitet sein. Betroffen von diesen Veränderungen ist meist die Innenseite des Armes.
Durch eine Operation, die grundsätzlich unter Vollnarkose durchgeführt wird, soll sowohl die Form als auch die Hautstraffheit des Armes verändert und möglichst weitgehend wieder dem ursprünglichen Zustand angeglichen werden. Es ist ratsam, den Eingriff nur von einem erfahrenen plastischen Chirurgen durchführen zu lassen. Am Anfang sollte immer ein ausführliches Beratungsgespräch stehen, in welchem der behandelnde Arzt dem Patienten das genaue Vorgehen während des Eingriffes erläutert und ihn auch über mögliche Risiken und Komplikationen aufklärt. Wichtig ist außerdem die Erhebung einer genauen Anamnese, um alle Vorerkrankungen und individuellen Risikofaktoren berücksichtigen zu können. Nach diesem Gespräch wird der Arzt entscheiden, ob für den Eingriff eine vollstationäre Aufnahme erforderlich ist oder er auch in einer Tagesklinik durchgeführt werden kann. Letzteres setzt voraus, dass der Patient sich in einer guten gesundheitlichen Verfassung befindet und er außerdem dafür Sorge tragen kann, dass er von einer Begleitperson abgeholt und anschließend zu Hause auch gepflegt und betreut werden kann. Außerdem muss eine ständige Erreichbarkeit gegeben sein.
Zu Beginn der Operation wird, soweit vorhanden, Fett aus dem Arm abgesaugt. Ist dies geschehen, kann anschließend die überschüssige Haut und das Unterhautgewebe entfernt werden. Der Eingriff erfolgt meist an der inneren Armoberfläche und kann zwischen den Achselhöhlen und dem Ellenbogen verlaufen. Ist die Operation beendet, müssen die Wundränder mit plastischen Nähten verschlossen werden. Außerdem muss das Blut gestillt und das ablaufende Serum mit einem Vakuumschlauch ausgeführt werden. Eine Woche nach der Operation ist eine Kontrolluntersuchung erforderlich, die Entfernung der Nähte erfolgt nach ca. 2 bis 3 Wochen. Es ist erforderlich, dass der Patient für die Dauer von bis zu 6 Wochen nach dem Eingriff ein Kompressionskleid um den Arm trägt.
Auch bei sorgfältigster Vorbereitung und Ausführung der Operation können Komplikationen sowohl in der Früh- als auch in der Spätphase nach dem Eingriff nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden. In der Frühphase kann es vor allem zu Serumansammlungen, Blutergüssen, Nachblutungen oder Entzündungen kommen. Diese Komplikationen können auch mit Fieber oder Schüttelfrost einhergehen. Wenn derartige Erscheinungen beobachtet werden, ist sofort der behandelnde Arzt zu benachrichtigen. Je früher die Behandlung einsetzt, umso besser sind die Folgen behandelbar. Als mögliche Spätfolgen des Eingriffes können vorübergehende Empfindungsstörungen oder ein Taubheitsgefühl im Arm auftreten. Auch kann es vereinzelt zu übermäßigen Narbenbildungen kommen. Diese können durch Injektionen behandelt werden.
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